Chinas Kampf gegen Cyberattacken
Befürchtet wurde es schon lange, doch nun ist es gewiss: Die chinesische Armeeführung hat eine Einheit von Computerexperten. Die 30-Mann-Elite-Hacker-Einheit soll das Land vor Cyber-Attacken schützen und das auch noch ganz in Blau.
Der chinesische Verteidigungsminister Geng Yansheng hat laut "Spiegel Online" bestätigt, dass es eine militärische Einheit von Elite-Hackern geben soll. Die sogenannte "Blaue Armee" soll zur Aufgabe haben, die Sicherheit der chinesischen Volksbefreiungsarmee zu verbessern. Ist diese Armee zur Verteidigung, oder doch auch zum Angriff?
Immer wieder verdächtig
In den USA ist der Verdacht bei gross angelegten Hackerangriffen oft nach China gefallen, denn Spuren führten immer wieder dort hin. Ziele seien Netzwerke der US-Armee, Ministerien und andere Regierungsstellen. Dies teilte laut "Spiegel Online" das US-Aussenministerium in einem Sicherheitsbericht bereits 2008 mit. Auch vergangenen Montag wurde wieder ein Hackangriff auf ein Datennetz von einem US-Rüstungskonzern aufgedeckt. Unter Verdacht: China.
Chinesische Offizielle beteuern jedoch, dass die Blaue Armee keine Angriffstruppe sei. Die Internetsicherheit sei eine internationale Angelegenheit mit Auswirkungen auf das militärische Schlachtfeld, so der Militärforscher XU Guangyu von der staatlichen Waffenkontroll- und Abrüstungsgesellschaft.
Keine Beruhigung
Somit führt die Offenheit der chinesischen Regierung nicht wirklich zu einer Beruhigung der Lage. Das Wissen um diese 30 Mann starke blaue Cyber-Armee in China wird eher dazu führen, dass die Angriffe, die man auf chinesische Netzwerke zurückführen kann, der Armee angerechnet werden - mit oder ohne Beweise eines staatlichen Auftrages.
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