ComCom entzieht Telefonica die UMTS-Konzession

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Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) entzieht der von der spanischen Telefonica kontrollierten 3G Mobile AG die UMTS-Konzession entschädigungslos. Diese Massnahme habe sich gemäss Medienmitteilung aufgedrängt, da 3G Mobile die Konzession nicht nutze und die Versorgungsauflagen nicht erfülle. 3G Mobile hat die Konzession im Jahr 2000 für 50 Millionen Franken ersteigert, aber bis heute keine Infrastruktur aufgebaut und damit die Versorgungspflichten verletzt. Gesuche von 3G Mobile betreffend einer Aufhebung der verletzten Konzessionsbestimmung und die Übertragung der Konzession an bestehende UMTS-Konzessionäre hat die ComCom abgelehnt. Telefonica kann nun diesen Entscheid ans Bundesgericht weiter ziehen.
Neben Telefonica sind Orange, Sunrise und Swisscom Mobile im Besitz von UMTS-Lizenzen. Sie alle haben die Auflagen erfüllt. Darüber, was mit den durch den Entzug frei werdenden Frequenzen geschieht, werde die ComCom später befinden.