Crealogix macht weniger Umsatz, aber mehr Gewinn
Die Crealogix Gruppe machte in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres (1.7.2003 bis 30.6.2004) 7 Prozent Umsatz als im Vorjahr, konnte aber die Profitabilität steigern. Der Umsatz sank von 5,897 Millionen auf 5,466 Millionen Franken. Der Umsatzanteil des Bereichs E-Learning betrug 25 Prozent. Der Reingewinn stieg von 45'000 auf 273'000 Franken, der EBITDA von 480'000 auf 505'000 Franken. Immerhin konnte der IT- und Software-Dienstleister im ersten Quartal diverse Folgeprojekte von bestehenden Kunden gewinnen und ebenso einige Neukunden, darunter UBS (Mobile Business) und Hilti, der Kanton Zürich (E-Learning) und der Treuhänderverband (Ausbildungsplattform time2learn). Die Übernahme der E-Learning-Firma M.I.T. (Schweiz), der Kauf der E-Testing-Software von Lernzeit Media und die Übernahme der Technologie des Mobile-Spezialisten Rixxo haben sich also bezahlt gemacht, konnten den Umsatzrückgang jedoch noch nicht aufhalten. Der Personalbestand per 30. September 2002 blieb mit 120 Mitarbeitenden konstant. Allerdings konnte der Personalaufwand im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent gesenkt werden, teilte Crealogix mit.
Da Crealogix im ersten Quartal noch keine Verbesserung der Investitionsneigung bei ihren Kunden habe feststellen können, habe das Unternehmen verhaltene Umsatzerwartungen fürs Geschäftsjahr 2003/04, rechne aber mit einem positiven EBIT und einem Reingewinn. Gleichzeitig wolle Crealogix sich bietende günstige Gelegenheiten nutzen, um über Akquisitionen weiter zu wachsen und dabei von der Marktkonsolidierung zu profitieren. Das Unternehmen verfügte per Ende September über flüssige Mittel von 46,4 Millionen Franken. Zu möglichen Übernahmen sagte CEO Bruno Richle, dass man erst zugreifen werde, wenn der Preis optimal sei. Man sei mit diversen Firmen permanent im Gespräch. Übernahmekandidaten müssten entweder das angestammte Geschäft sehr gut ergänzen oder verstärken.
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