Zum Schutz der Privatsphäre

Whatsapp schützt Telefonnummern künftig mit Benutzernamen

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von Dylan Windhaber und rja

Whatsapp führt Benutzernamen ein und will damit die Telefonnummern seiner Nutzerinnen und Nutzer besser schützen. Künftig können sie neue Kontakte anschreiben, ohne ihre Nummer preiszugeben. Ein Benutzername lässt sich bereits reservieren; Whatsapp führt die Funktion in den kommenden Monaten schrittweise ein.

(Source: Webster2703 / Pixabay.com)
(Source: Webster2703 / Pixabay.com)

Mit Benutzernamen will Whatsapp die Privatsphäre seiner Nutzerinnen und Nutzer stärken. Wer die Funktion aktiviere, müsse beim ersten Kontakt mit einer Person oder einem Unternehmen seine Telefonnummer nicht mehr preisgeben, schreibt der Messaging-Dienst in einem Blogbeitrag. Dies sei ein weiterer Schritt, "um Whatsapp noch privater zu machen".

Laut dem Beitrag gibt es weder ein Benutzernamenverzeichnis noch Namensvorschläge. Wer jemanden erstmals kontaktieren möchte, muss dessen exakten Benutzernamen kennen, wie es weiter heisst. Zusätzlich habe Whatsapp einen optionalen Benutzernamenschlüssel entwickelt. Nur wer diesen kennt, kann demnach eine erste Nachricht senden.

Derzeit ist die Funktion noch nicht verfügbar. Ihren künftigen optionalen Benutzernamen können Nutzerinnen und Nutzer gemäss Whatsapp jedoch bereits in der aktuellen Version des Messengers unter Einstellungen > Konto > Benutzername reservieren. Das Feature werde dann in den kommenden Monaten schrittweise eingeführt, teilt das Unternehmen mit.

Creator, Kleinunternehmen und Organisationen können laut Blogbeitrag zudem ihren bestehenden Instagram- oder Facebook-Benutzernamen für Whatsapp reservieren. Damit wolle ihnen das Unternehmen eine einheitliche Onlinepräsenz über seine Plattformen hinweg ermöglichen.

 

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