Das BIT lässt seine PKI zertifizieren

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Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) lässt seine Public Key Infrastructure (PKI) bei der Zertifizierungsstelle der KPMG zertifizieren. Dies mit dem Ziel, innerhalb der Verwaltung eine PKI mit jedem Sicherheits-Level anbieten zu können. Das sagt Peter Grütter, Generalsekretär des Eidgenössischen Finanzdepartements und Vorsitzender des Informatikrats Bund im Interview mit der Netzwoche.
Die Zertifizierung erfolgt aus strategischen Überlegungen. "Eine Bundes-PKI wird sehr hohes Vertrauen geniessen. Und wenn das BIT seine Lösungen innerhalb der Bundesverwaltung und unter den Kantonen verkaufen will, muss das Angebot auch unter diesem Aspekt stimmen", begründet Grütter.
Im heute erscheinenden Interview (Netzwoche 11/06) erklärt der Chefstratege zudem, weshalb der Bund PKI, Datennetze und Rechenzentren nicht auslagert, zieht Bilanz über die wichtigsten Informatikprojekte des Bundes der vergangenen Jahre und über die interne Informatik-Reorganisation.
Zum Problem WTO-Ausschreibungen, die insbesondere IT-Dienstleistern grosse Mühe bereiten, kündet Grütter die Revision des Beschaffungsrechts an. Die Botschaft zu dieser Revision könnte noch in diesem Jahr publiziert werden.