BIT schreibt neue Public-Cloud-Dienste aus
Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) hat eine Ausschreibung für neue Public-Cloud-Dienste publiziert. Die "Professional Services Public Cloud" sollen die bestehenden "Public Clouds Bund" ergänzen. Die Verträge gelten bis Ende 2031, danach soll die Swiss Government Cloud eingeführt werden.
Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) hat die Ausschreibung "Professional Services Public Cloud" veröffentlicht. Damit werden die bestehenden "Public Clouds Bund" ergänzt, deren Rahmenverträge die Bundeskanzlei bis 2031 verlängert hat, wie das BIT mitteilt. Die neue Ausschreibung ermögliche der Bundesverwaltung den Zugang zu zusätzlichen Fachdienstleistungen im Bereich Digitalisierung.
Die "Professional Services Public Cloud" sind laut Mitteilung in acht Lose aufgeteilt. Die ersten zwei Lose seien für Beratungsleistungen zu Digitalisierung, Cloudstrategie und Cloud Adoption. Bei den Losen 3 bis 7 gehe es um anbieterspezifische technische und fachliche Unterstützung für die "Public Clouds Bund". Und das Los 8 beinhaltet Leistungen, die das BIT laut Mitteilung in seiner Rolle als Cloud Service Broker der Bundesverwaltung benötigt.
Für alle Leistungen, die der Bund in diesem Rahmen bezieht, sind gemäss Mitteilung insgesamt 130 Millionen Franken budgetiert. Dabei handle es sich jedoch um eine Obergrenze; jeglicher Leistungsbezug sei optional und bis Ende 2031 befristet.
Die neue Ausschreibung und die Vertragsverlängerung der "Public Clouds Bund" sollen ausserdem einen nahtlosen Übergang in die Swiss Government Cloud (SGC) ermöglichen. Diese geplante Hybrid-Multi-Cloud-Infrastruktur baut das BIT laut Mitteilung bis 2032 auf. Die Ausschreibung für die Cloud-Leistungen der SGC folge zu einem späteren Zeitpunkt.
Lesen Sie hier das Interview mit BIT-Direktor Dirk Lindemann.
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