Day mit weniger Verlust und Umsatz

Uhr | Aktualisiert
Die Day Software Holding AG, Anbieterin von Enterprise-Content-Management-Software, meldet für das erste Halbjahr 2003 einen Gesamtumsatz von 6,3 Millionen Franken. Das sind 0,6 Millionen weniger als im ersten Halbjahr 2002. Drastischer sieht der Umsatzrückgang im 2. Quartal 2003 aus: Er sank gegenüber dem Vorjahr von 3,6 auf 2,7 Millionen Franken. Einbussen gab es dabei in den beiden Bereichen Dienstleistungen und Lizenzeinnahmen. Übers ganze erste Halbjahr 2003 gesehen stiegen die Lizenzeinnahmen allerdings um 15 Prozent auf 3,1 Millionen Franken im Vergleich zu Lizenzeinnahmen von 2,7 Millionen Franken in der Vorjahresperiode. Der operative Nettoverlust wurde um 83 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode verringert, nämlich von 23,3 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2002 auf 4,0 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2003. Der Nettoverlust sank von 25,2 Millionen Franken auf 3,8 Millionen Franken. Die flüssigen Mittel von Day liegen nunmehr bei 5,3 Millionen Franken, das sind 3,7 Millionen weniger als Ende 2002. Der Cash-burn konnte zwar erneut reduziert werden, ob das Unternehmen ohne Kapitalspritze weitermachen kann, wird sich wohl im laufenden Halbjahr weisen. Das Unternehmen sei auf dem Weg zur Profitabilität, bekräftigt jedenfalls CEO Michael Moppert. Auch Unternehmenssprecher Daniel Heck zeigte sich gegenüber dem NetzwocheTicker zuversichtlich, dass der Break-even in diesem Jahr geschafft werden kann. Es fänden aber auch lose Gespräche über eine allfällige Finanzierungsrunde mit interessierten US-Investoren statt. Diese stünden aber momentan im Hintergrund.