Day verbrennt mehr Geld als erwartet: Kurssturz
Gestern hat der Kurs der Day-Aktie (SWXNM: DAYN) über 30 Prozent verloren und notierte bei Handelsschluss auf dem Tiefststand von 206 Franken. Bei Redaktionsschluss des Netztickers lag der Kurs bei 185 Franken. Grund für den Kurssturz war die Veröffentlichung des Quartalsergebnisses. Zwar vermochte Day den Umsatz im dritten Qaurtal 2000 gegenüber dem Vorjahr um 300 Prozent auf 5,3 Millionen Franken zu steigern. Gegenüber dem 2. Quartal resultierte jedoch ein Umsatzplus von mageren 4 Prozent. Gleichzeitig hat sich der Nettoverlust massiv erhöht, nämlich von 3,1 auf 7,2 Millionen Franken. Somit hat Day im dritten Quartal etwa gleich viel Verlust geschrieben wie im vorangehenden Halbjahr. Ebenfalls enttäuschend ist der Anstieg des Anteils der Einnahmen aus den Softwarelizenzen am Gesamtumsatz. Dieser nahm lediglich um wenige Prozent von 30 auf 36 Prozent zu. Damit konnte Day die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen. Diese hatten rund 30 Prozent mehr Umsatz und nur halb soviel Verlust erwartet. Im Brief an die Aktionäre erklärt CEO Micheal Moppert den Verlust damit, dass man sich vor allem auf die Expansion in den USA und Grossbritannien konzentriert habe und dort mit dem Aufbau einer Verkaufsorganisation den Grundstein für den künftigen Erfolg des Unternehmens gelegt habe. Immerhin verfügt man mit 114 Millionen Franken über genügend liquide Mittel, um den in den ersten drei Geschäftsquartalen angehäuften Nettoverlust von rund 14,7 Millionen Franken tragen zu können.
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