Der Kanton Zürich beteiligt sich vielleicht doch an Kobik
Wie die Neue Zürcher Zeitung heute berichtet, stehen die Chancen gut, dass sich der Kanton Zürich doch noch an der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Kobik) beteiligt. Seit dem 1. Januar 2003 beim Bundesamt für Polizei in Bern aktiv, wird Kobik von allen Kanton finanziell mitgetragen – ausser vom Kanton Zürich. Obwohl sich die Zürcher nicht beteiligen, erhält der Kanton am meisten Verdachtsmeldungen von Kobik, die in vielen Fällen zu Untersuchungen, Beschlagnahmungen und Festnahmen seitens der Kantonspolizei führen, wie die NZZ schreibt. Aus diesem Gründ überdenkt der Kanton seine finanzielle Beteiligung (das wären 150'000 Franken jährlich). Noch vor Ende Jahr wird der Entscheid erwartet.
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