Der Schweizer Telekommarkt in zehn Jahren

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Intercai, ein Beratungsunternehmen für die ICT-Branche, hat sich Gedanken über die Zukunft des Schweizer Telekommunikationsmarktes gemacht. In einem Report mit dem Titel "Szenarien zur Entwicklung des Schweizer Telekommunikationsmarktes" versuchen die Berater zu eruieren, wie der Markt in fünf bis zehn Jahren aussehen wird und haben verschiedene Szenarien ausgearbeitet. Im Szenario "status quo" hat sich nicht viel verändert. Die Letzte Meile wurde zwar freigegeben, doch die bisherigen Player, allen voran Swisscom, haben ihre Position nur festigen können. Im zweiten Szenario ist der Markt stark liberalisiert und neue Anbieter und Angebote drängen rasch in den Markt. Im Szenario "few dominants" hat sich die Situation insbesondere in der Zusammensetzung der Anbieter verändert. Die Grossen konnten weiter wachsen und haben den Markt fest im Griff, neuen Anbietern ist es nicht gelungen, Fuss zu fassen. Im letzten Szenario "one net" hat sich die Marktsituation drastisch verändert und hat für die EU eine Vorreitersolle übernommen. Es gibt viele, darunter auch viele neue Anbieter, die als Netzanbieter und Service Provider auftreten. Der Report geht davon aus, dass sich am ehesten Szenarien eins oder zwei durchsetzen werden. Für das Erarbeiten der Szenarien wurden sogenannte "Ereignisse" definiert. Das sind gesellschaftliche, technische oder politische Entwicklungen, die nach ihrer Wahrscheinlichkeit eingestuft wurden. Dazu gehören Ereignisse wie die Konvergenz von Fix- und Mobiletelefonie, die Arbeitsmarktliberalisierung oder, dass Telcos als Content Provider auftreten. Die Studie ist bei Intercai zum Preis von 500 Franken erhältlich.