Dettwiler Informatik: Konkurs statt Börsengang
Die Basler Dettwiler Informatik AG mit Niederlassung in Zürich hat Konkurs angemeldet. Dies nachdem in letzter Minute keine Einigung zwischen Firmengründer Werner Dettwiler, den Banken Credit Suisse und Bayerische HypoVereinsbank sowie der Risikokapitalgesellschaft 3i über einen Sanierungsplan gefunden werden konnte. Gemäss einer Meldung auf www.venturix.com soll sich Dettwiler nach Florida in die USA abgesetzt haben. Insgesamt hinterlässt die Dettwiler Informatik AG, welche ursprünglich mit einem Börsengang liebäugelte, einen Schuldenberg von 57 Millionen Franken. Hauptgläubiger sind dabei die Banken mit 32 Millionen Franken, Werner Dettwiler mit 14,6 Millionen und Hauptaktionär 3i mit 12 Millionen. Das Einsehen dürften auch die Mitarbeiter haben. So stehen die Julilöhne noch aus und auch ein Sozialplan ist nicht vorgesehen. Derzeit wird laut Basler Zeitung verhandelt, inwiefern zumindest ein Teil der 180 Stellen durch eine neu zu gründende Firma gerettet werden kann. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die zur Gruppe gehörende Precesslink (30 Stellen) und Dettwiler Zürich (40 Stellen) nicht in den Konkurs mitgerissen werden.
Lösungen für Sozialversicherungen und Gesundheitswesen
Elca übernimmt Luzerner Softwareschmiede Löwenfels
Uhr
Gartner-Trends 2027
Gartner nennt KI-Governance und digitale Souveränität als zentrale Technologietrends
Uhr
Staatsanwaltschaft zurückgepfiffen
Bundesgericht urteilt gegen Netzsperren ohne Sonderregelung
Uhr
BACS warnt
Kriminelle hacken Heimnetzwerke über veraltete Dienste
Uhr
KI in der Softwareentwicklung
Vibe Coding und der Faktor Mensch im Software-Lifecycle
Uhr
"Twint Rechnung"
Twint-User können QR-Rechnungen neu per App bezahlen
Uhr
EuGH-Gutachten
KI-Chatbots können Urheberrechte von Verlagen verletzen
Uhr
Success Story: Swisscom
Wie die Parlamentsdienste KI sicher nutzbar machen
Uhr
"Nothing to see here" ... nur das Ende der Erde
Leslie Nielsen sorgt für Chaos in Mass Effect
Uhr
PK Softech muss warten
Update: Zürcher Pensionskasse verschiebt Softwareumstellung nach Cyberangriff
Uhr