Die Schweizer sind die eifrigsten Surfer

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Die Schweiz belegt mit einer Internet-Nutzung von 48,9 Prozent im europäischen Vergleich den Spitzenplatz. Der Schweiz folgen Grossbritannien mit einer Internet-Nutzung von 40,8 Prozent, Frankreich mit 34,6 Prozent und Deutschland mit 34,2 Prozent. In allen Ländern stieg die Nutzung im Vergleich zu den Resultaten der letzten Studie vor einem Jahr: mit 24 Prozent zeigte Deutschland das grösste Wachstum, Spanien mit 2 Prozent das kleinste, in der Schweiz stieg die Zahl der Nutzer um 11 Prozent. Auch bei anderen Zahlen führt die Schweiz: 43,7 Prozent aller Schweizer Surfer nutzen das Web täglich, gefolgt von Spanien mit 37 Prozent der User und Frankreich und Österreich mit 36,1 Prozent. 35,9 Prozent der Schweizer nutzen das Web von zu Hause aus, 31 Prozent in der Schule oder während der Arbeit. Zu diesen Resultat kommt die zweite Pan European Internet Surveys 2002, koordiniert durch die EURO JICs (Joint Industry Committees), die in der Schweiz durch die WEMF AG für Medienforschung repräsentiert wird. Die Studie basiert auf einer standardisierten Umfrage, welche die Forschungsunternehmen der einzelnen Länder im vergangenen Jahr durchführten. Die EURO JICs wurde vor knapp einem Jahr von verschiedenen europäischen Forschungsunternehmen gegründet, um ihre Basisstudien im Bereich Internetforschung in Bezug auf Reporting, Methoden und Definitionen zu koordinieren. Diese zweite Studie zeigt zum ersten Mal vergleichbare Daten, da bei der ersten Studie die Erhebungsdaten der verschiedenen Länder zu weit auseinander lag.