Digicomp-Gründer lanciert "Zentrum für Informatik"

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Was man in der Branche bereits gemunkelt wurde ist nun offiziell. Ein Team rund um Digicomp-Gründer Willi G. Vollenweider lanciert eine eigene Informatikschule. Diese heisst Zentrum für Informatik (ZFI). Als Kursleiter sind auch ehemalige Mitarbeiter von Digicomp an Bord. Sitz des neuen Unternehmens ist Schlieren/ZH. Das ZFI ist an den Standorten Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und Luzern tätig. In der Westschweiz und im Tessin arbeitet das ZFI mit dortigen Anbietern zusammen. Das Schulungsangebot des ZFI, die vor allem mit günstigen Preisen wirbt, umfasst schwergewichtig Themen im Bereich der Informatik-Profi-Weiterbildung wie Software-Entwicklung mit Java/C++, System-Administration, Netzwerkplanung, UNIX/Linux, Internet-Technologie, grafische Applikationen, Datenbanken, objektorientierte Methoden, .NET-Programmierung. Kurse für PC-Anwender und für PC-Betreuer gehören ebenfalls zum Angebot. Der Kursbetrieb startet im Januar 2004. Wie bereits im vergangenen Oktober berichtet, hat Digicomp AG, der am 4. September 2002 Nachlassstundung gewährt wurde, wesentliche Teile ihres Schulungsangebots und Lehrbetriebs an die Nachfolgefirma Digicomp Academy verkauft. Diese wird vom ehemaligen Digicomp-Finanzchef Peter Kupper, Markus Kammermann und Bruno Michel gleitet.