Finnova ermöglicht Anlage- und Vorsorgelösungen in Banking-Apps
Finnova und Finfox erweitern ihre Partnerschaft. Neu sind Anlage- und Vorsorgelösungen von Finfox in die Finnova-Plattform integriert und lassen sich in Mobile- und Web-Banking einbinden.
Der Schweizer Bankensoftware-Hersteller Finnova verkündet die Erweiterung der Solution Partnerschaft mit Finfox, einem Spezialisten für digitale Anlageberatungslösungen. Mit der Integration von "Finfoxadvice" über standardissierte Schnittstellen in die Finnova-Plattform soll eine durchgängige End-to-End-Beratungsumgebung für Banken entstehen, wie das Softwareunternehmen mitteilt. Somit hätten Finnova-Lizenznehmer direkten Zugang zu den Lösungen von Finfox Software and Technology.
Dank der Zusammenarbeit mit Finfox können Banken laut Mitteilung Anlage- und Vorsorgelösungen von Finfox direkt in ihr Mobile- und Web-Banking einbetten - von Sparplan- und Vorsorge-Self-Services über regulatorische Profilierung und Portfolioanalysen bis hin zu personalisierten Vorschlägen und der laufenden Portfolioüberwachung. "Finfoxadvice" lasse sich ausserdem in bereits bestehende Beratungslandschaften integrieren und ergänze zudem Beratungstools im digitalen Kanal.
Aus der gemeinsamen Lösung von Finnova und Finfox ergeben sich laut Mitteilung folgende Vorteile für die über 100 Finnova-Banken:
- Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit: Durch den direkten Einsatz von digitalen Anlage- und Vorsorgelösungen direkt im eigenen Mobile- und Web-Banking, würden Kundenbeziehung und Beratungskompetenz bei der Bank bleiben.
- Senkung von Costs-to-Serve: Die Automatisierung von bisher manuellen Prozessschritten steigert die Effizienz - Aufwand, Fehlerquellen und Durchlaufzeiten werden deutlich gesenkt.
- Steigerung der Beraterkapazität: Ausserdem räumt die Automatisierung mehr Kapazität für Kundenberaterinnen und -berater ein für Umsatz, Beziehungspflege und komplexe Mandate.

Ralph Hutter, Leiter Ecosystem & Partnerships bei Finnova. (Source: zVg)
"Mit Finfoxadvice schaffen wir eine neue Qualität in der digitalen Anlageberatung. Die Anbindung über standardisierte Schnittstellen bedeutet: keine Medienbrüche, maximale Effizienz für den Berater und ein konsequent kundenzentriertes Erlebnis über alle Kanäle hinweg", lässt sich Ralph Hutter, Leiter Ecosystem & Partnerships bei Finnova, in der Mitteilung zitieren.
Das könnte Sie auch interessieren: Eine Studie von der HSLU zeigt, dass die Anzahl von Fintech-Unternehmen in der Schweiz moderat wächst und KI zur dominanten Technologiekategorie aufsteigt. Lesen Sie hier mehr dazu.
Ein neuer Kniff macht Quantenoperationen deutlich stabiler
ICT-Löhne in der Schweiz klaffen weit auseinander
Back on-prem: Die Renaissance hybrider Sicherheitsarchitekturen
Zero-Day-Exploit kapert Admin-Rechte
Kuble ernennt Brand & Marketing Lead
Effizienz frisst Datensouveränität – die Bilanz der Schatten-KI
Copilot: Warum dasselbe Produkt zwei verschiedene Datenschutzregimes hat
So sollen Banken digitale Betrügereien eindämmen
Update: Bund bewilligt E-Voting für Juni-Abstimmung in drei Kantonen