Domain-Namensstreit: Sexheft unterstützt Kinder
Mal ehrlich, wer kennt SAZ? Hinter dem Kürzel verbirgt sich eine der bekanntesten Schweizer Sex-Zeitschriften, der Sexanzeiger. Oder eben auch Stefan Amstutz aus Bubikon ZH. Letzterer hatte deswegen 1999 die URL www.saz.ch für sich und seine private Website registrieren lassen. Als sich anfangs Herbst des letzten Jahres nun der SAZ bei Amstutz meldete und die Übergabe des Domain-Namens verlangte (via Verkauf oder Gericht), war Amstutz zunächst bereit, um saz.ch zu kämpfen. Schliesslich konnten sich die beiden Parteien aber doch noch einigen: Vertraglich verpflichtete sich der SAZ zur Zahlung von 15 000 Franken für das begehrte Kürzel. 5000 Franken gehen an Amstutz und 10 000 Franken an ein wohltätiges Projekt von Worldvision für Strassenkinder. Noch ist saz.ch bei Switch auf Stefan Amstutz eingetragen, doch seine Seite hat er bereits auf s2a transferiert. Wann der Sexanzeiger in seinem neuen Heim einzieht, ist noch unbekannt.
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