E-Commerce macht 30 Prozent des Schweizer B2C-Versandhandels aus

Uhr | Aktualisiert
von sst@netzwoche.ch
2006 wurden gemäss dem Verband des Schweizerischen Versandhandels VSV im Schweizer Versandhandel 3,64 Milliarden Franken umgesetzt (ohne Wein und ohne Auktions-Plattformen). Dies entspricht einer Steigerung von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der B2B-Sektor trug 1,01 Milliarden Franken dazu bei (plus 5,5 Prozent), der B2C-Sektor brachte es auf 2,63 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 2,6 Prozent gegenüber 2005 entspricht. Pro Kopf kaufte demnach im vergangenen Jahr jeder Einwohner für 350 Franken (2005 330 Franken) im Consumer-Versandhandel ein. Damit belegt die Schweiz hinter Deutschland und Grossbritannien den dritten Rang in der europäischen Versandhandelswelt. Die zunehmende Dichte des privaten PC-Besitzes (in der Schweiz rund 75 Prozent) in Verbindung mit der starken Durchdringung mit Breitbandanschlüssen (laut Nielsen//NetRatings rund 91 Prozent) liess 2006 auch die Online-Umsätze ansteigen: So wurden per Internet bereits 30,5 Prozent des Consumer-Versandhandelumsatzes umgesetzt (2005 24,3 Prozent, 2004 14 Prozent, 2003 5,9 Prozent). Gemäss VSV schlummern im E-Commerce jedoch noch weitere Reserven: Denn noch immer sind die Männer mit 47 Prozent in der Überzahl gegen 36 Prozent der Frauen. Gerade letztere indessen seien die weitaus intensiveren Versandhandelskäufer.
Tags