E-Commerce wächst, aber nicht überall

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In Nordamerika und Westeuropa soll der elektronische Handel im B2B-Bereich auch in den kommenden Jahren um fast 20 Prozent pro Jahr wachsen. Zu diesem Schluss kommt die Uno-Organisation für Handel und Entwicklung Unctad in ihrer Studie E-Commerce and Development Report 2002. Auch im B2C-Bereich würden Umsätze und die Zahl der Transaktionen noch stark wachsen, trotz gegenwärtiger Krise in vielen Branchen. Allerdings machen laut dem Report auch in den USA die B2C-Verkäufe über den Online-Kanal noch nicht einmal drei Prozent aus. Ausnahmen bilden etwa Reisen, Tonträger oder Musik, wo bis zu 18 Prozent des jeweiligen Branchenumsatzes online generiert werde. In anderen Regionen hat der E-Commerce keine so guten Perspektiven: So hat in Afrika nach wie vor nur jeder 118. Zugang zu einem Internetanschluss. In Lateinamerikan besteht ein grosses Gefälle zwischen den wirtschaftlich stärkeren Länder Mexiko, Chile, Argentinien und Brasilien sowie dem Rest. Grösstes E-Commerce-Entwicklungspotenzial hat gemäss Unctad der asiatisch pazifische Raum. Allerdings stünden etwa in China, das derzeit die drittgrösste Internetpopulation der Welt habe, vor allem noch logistische Schwierigkeiten im Wege.