E-Threats-Report: Trojaner waren im Jahr 2008 die Sicherheitsbedrohung Nummer 1
Mit einem Anteil von mehr als 80 Prozent führten Trojaner die Liste der weltweiten Malware-Bedrohungen im vergangenen Jahr an. Das ist das Ergebnis des aktuellen E-Threats Landscape Reports von Bitdefender. Dem Bericht des Herstellers von Antivirus-Software zufolge stieg die Zahl der webbasierten E-Threats um 460 Prozent an. Die Anzahl der Spams mit infiziertem Anhang oder Links, die User zu Downloads von Schadsoftware verleiten wollten, stieg um 400 Prozent. Zu den am häufigsten betroffenen Ländern gehörten Frankreich, China, USA, Deutschland und Spanien. Die Schweiz wird in dieser Liste nicht aufgeführt.
Neben Informationen über die aktuellen Entwicklungen der Malware-Industrie gibt Bitdefender auch eine Prognose über die grössten zu erwartenden Bedrohungen in diesem Jahr ab. So wird Usern empfohlen, sich besonders auf den Schutz ihrer E-Mail-Kommunikation zu konzentrieren, da 45 Prozent der Bedrohungen in 2008 von E-Mails ausgingen. Als besonders gefährlich schätzt Bitdefender ausserdem bereits existierende E-Threat-Familien ein, die Upgrades und Mutationen durch Stealth-Angriffe sowie Automation der Verbreitungsmechanismen erhalten. Neu werden auch verstärkte Angriffe auf Smartphones und andere High-End-Geräte mit dauerhaftem Internetzugang erwartet.
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