E-Tickets: Deutsche Bahn lässt SBB alt aussehen

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Davon können die SBB nur träumen. Die Deutsche Bahn nutzt das Internet bereits heute als zentrale Ticket-Verkaufsplattform. Seit letzten Freitag können DB-Kunden alle Tickets des neuen Preissystems im Fernverkehr, das ab 15. Dezember gilt, per Mausklick bestellen. Dabei unterstützt ein elektronischer Preisberater die Bahnkunden auf der Suche nach den günstigsten Preisvarianten. Wer über eine BahnCard verfügt, kann seine Reise bis eine Stunde vor Abfahrt am eigenen Computer via Internet buchen, per Kreditkarte bezahlen und das Onlineticket selbst ausdrucken. Kunden ohne BahnCard können ihre Fahrkarten ab einem Mindestpreis von 21 Euro bis drei Tage vor Reisebeginn online bestellen. Die Fahrkarte wird ihnen dann Versandkostenfrei per Post zugeschickt. Beim erstmaligen Kauf werden die Onlinekäufer registriert. Bei jeder weiteren Bestellung genügt dann die Eingabe von Benutzernamen und Passwort. Anstelle der Kreditkartenzahlung kann auch mittels Lastschriftverfahren gekauft werden. Der zurzeit laufende Versuch der SBB mit Onlinetickets bewegt sich da noch in ganz anderen Dimensionen. Obwohl die SBB auf Anfrage Zufriedenheit mit dem Versuch äussert, ist die Resonanz mit täglich im Schnitt nur 7 verkauften Onlinetickets doch eher bescheiden.