Econsumer.gov hilft bei Online-Betrug

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Noch fühlt sich der Konsument relativ schutzlos gegen Betrügereien im Internet. Mit dem Projekt econsumer.gov wurde eine Plattform geschaffen, die es Geprellten ermöglicht, gegen betrügerische Machenschaften, auch aus dem Ausland, Beschwerde einzureichen. Das Projekt, das im vergangenen April lanciert wurde, wird von von dreizehn Mitgliedsländern des Netzwerkes für internationale Marktüberwachung - International Marketing Supervision Network (IMSN) - unterstützt. Seit September 2001 präsidiert die Schweiz dieses Netzwerk. Nun wurden die ersten Resultate veröffentlicht. In vier Monaten wurden 439 Beschwerden eingereicht. 34 Prozent betreffen das Online-Shopping und 21 Prozent den Verkauf von Informatikmaterial. Dieser zweite Bereich steht bei den finanziellen Verlusten an erster Stelle (40 Prozent der Gesamtverluste). 37 Prozent der Beschwerden hängen mit der Bezahlung über Kreditkarten zusammen. Ausser einem Beschwerdeformular, das zur Einreichung einer Online-Beschwerde dient, sind auf econsumer.gov auch Informationen über den Konsumentenschutz in den IMNS-Mitgliedländern zu finden. Zudem gibt es Links zu den Internetseiten der nationalen, für die Überwachung der Handelspraktiken zuständigen Behörden sowie zu jenen nationaler Konsumentenschutzorganisationen.