EDS: Mehr Nettogewinn, noch mehr Billiglohn-Mitarbeiter
Der IT-Dienstleister EDS wies im 2. Quartal 2006 bei einem Umsatz von 5,19 Milliarden US-Dollar (plus fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr) einen Nettogewinn von 104 Millionen US-Dollar aus (Q2/05: 26 Millionen US-Dollar).
EDS unterzeichnete gemäss eigenen Angaben im zweiten Quartal Verträge im Gesamtwert von 5,4 Milliarden US-Dollar (Q2/05: 2,6 Milliarden), darunter ein Deal mit dem Neukunden Kraft Foods in der Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar und neue Deals mit den bestehenden Kunden Bank of America und Commonwealth Bank of Australia.
Für das Gesamtjahr 2006 erwartet EDS einen Umsatz zwischen 21 und 21,5 Milliarden US-Dollar, gegenüber der bisherigen Umsatzprognose von 20 bis 20,5 Milliarden US-Dollar.
Zudem kündigte EDS-Chef Michael Jordan in der britischen Financial Times an, die Verlagerung von Arbeitsplätzen in Niedriglohnländer wie Indien beschleunigen zu wollen. Die Zahl der Beschäftigten in solchen Staaten soll in den kommenden Jahren um 50 Prozent auf 45'000 steigen. In den Industriestaaten sollen rund 15'000 Arbeitsplätze verschwinden. In den ersten sechs Monaten wurden 1'000 Stellen gestrichen, 4'000 sollen es bis zum Jahresende sein. Betroffen sind Beschäftigte im Services-Bereich und gewisse Management-Funktionen, erklärte Jordan.
EDS unterzeichnete gemäss eigenen Angaben im zweiten Quartal Verträge im Gesamtwert von 5,4 Milliarden US-Dollar (Q2/05: 2,6 Milliarden), darunter ein Deal mit dem Neukunden Kraft Foods in der Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar und neue Deals mit den bestehenden Kunden Bank of America und Commonwealth Bank of Australia.
Für das Gesamtjahr 2006 erwartet EDS einen Umsatz zwischen 21 und 21,5 Milliarden US-Dollar, gegenüber der bisherigen Umsatzprognose von 20 bis 20,5 Milliarden US-Dollar.
Zudem kündigte EDS-Chef Michael Jordan in der britischen Financial Times an, die Verlagerung von Arbeitsplätzen in Niedriglohnländer wie Indien beschleunigen zu wollen. Die Zahl der Beschäftigten in solchen Staaten soll in den kommenden Jahren um 50 Prozent auf 45'000 steigen. In den Industriestaaten sollen rund 15'000 Arbeitsplätze verschwinden. In den ersten sechs Monaten wurden 1'000 Stellen gestrichen, 4'000 sollen es bis zum Jahresende sein. Betroffen sind Beschäftigte im Services-Bereich und gewisse Management-Funktionen, erklärte Jordan.
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