Ein Onlinezugang zum audiovisuellen Kulturgut der Schweiz ist dem Bundesrat 2,4 Millionen wert
Der Bundesrat will das audiovisuelle Kulturgut der Schweiz über das Internet zugänglich machen. Dazu erhält der Verein Memoriav in den kommenden vier Jahren 2,4 Millionen Franken zusätzliche Finanzmittel vom Bund. Die entsprechende Botschaft und den Entwurf zu einem Bundesbeschluss über einen Zahlungsrahmen für Finanzhilfen an den Verein in den Jahren 2010 bis 2013 hat der Bundesrat am Mittwoch gutgeheissen. Das Parlament hat bereits für die Periode 2006 bis 2009 einen Zahlungsrahmen von 11,7 Millionen Franken für Memoriav bewilligt. Der Bundesrat beantragt nun dem Parlament, diesen Zahlungsrahmen für die nächsten vier Jahre um 2,4 Millionen Franken auf 14,1 Millionen zu erhöhen Die zusätzlichen finanziellen Mittel sollen dem Verein zur Erstellung eines Breitband-Streaming-Angebots dienen, um auf diese Weise einen direkten und einfachen Zugang zu audiovisuellen Quellen zu ermöglichen. Der Bundesrat erhofft sich davon, dass die betroffenen Dokumente eine grössere Aufmerksamkeit und Verbreitung erhalten.
Der Verein Memoriav wurde 1995 gegründet, um audiovisuelle Dokumente (Filme, Videos, Fotos, Tondokumente) der Schweiz zu bewerten, zu erschliessen, zu erhalten und Dritten zugänglich zu machen. Memoriav half etwa bei der Restaurierung von wichtigen Schweizer Spielfilmen wie „Gilberte de Courgenay“ oder „Ueli der Knecht“ aber auch bei der Erhaltung der Fernseh-Tagesschau. Seit einigen Jahren steuert der Bund über 80 Prozent der Einnahmen von Memoriav bei. Unter den 170 vorwiegend institutionellen Mitgliedern befinden sich auch 21 Kantone, die durch ihre Staatsarchive, Kantonsbibliotheken oder kantonalen Museen angeschlossen sind. Seitens des Bundes sind die Schweizerische Nationalbibliothek, das Schweizerische Bundesarchiv und das Bundesamt für Kommunikation Mitglieder von Memoriav.
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