Esmertec verkauft japanische Tochter

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Esmertec reduziert den Anteil am japanischen Unternehmen Esmertec KK (Tokyo) auf unter 20 Prozent. Die Anteile wurden an das Management und die Mitarbeiter der japanischen Tochterfirma verkauft, die zusammen nun einen Anteil von 62 Prozent an Esmertec KK halten.
Mit dem Verkauf will der Schweizer Handy-Softwarehersteller Kosten senken. Esmertec befindet sich in finanzieller Schieflage und wies im ersten Halbjahr 2006 einen massiven Gewinneinbruch aus: Der Verlust kletterte von 1,9 auf 34,2 Millionen US-Dollar, und der Umsatz ging von 20,1 auf 9,6 Millionen US-Dollar zurück.
Esmertec KK wird in Japan weiterhin der exklusive Wiederverkäufer von Softwareprodukten aus Esmertecs Mobilfunk- und Multimediasegment sein. "Diese Transaktion ermöglicht es uns, unsere Ressourcen auf diejenigen Schlüsselmärkte zu konzentrieren, in denen wir unseren eigenen Vertrieb weiter verstärken", kommentiert Esmertec-CEO Jean-Claude Martinez den Deal.
Die Transaktion dürfte keine wesentlichen Auswirkungen auf Esmertecs Finanzergebnisse im Geschäftsjahr 2006 haben, heisst es.