ETH-Forscher vervierfachen Wlan-Übertragungsraten
ETH-Forschern ist es mittels Mehrfachantennen-Technik gelungen, die Übertragungsraten von konventionellen drahtlosen Netzwerken von bisher 54 Megabit pro Sekunde (Mbps) auf 216 Mbps zu vervierfachen. Die erfolgreichen Tests mit mehreren Benutzern erfolgten im Rahmen eines von der EU finanzierten Forschungsprojekts.
Dank der so genannten Multiple-Input-Multiple-Output-Technik (Mimo) ist es möglich, mehrere Sender und Empfänger im gleichen Frequenzband gleichzeitig miteinander kommunizieren zu lassen. Bereits vor mehr als drei Jahren hatten die ETH-Forscher in einer ähnlichen Versuchsanlage den Beweis erbracht, dass Mimo funktioniert - allerdings mit lediglich einem Nutzer. Im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts „Multiple Access Space Time Coding Testbed“ ist es nun erstmals gelungen, die Kapazitätsgewinne auch in komplexeren Netzwerken im Mehrbenutzersystem zu realisieren.
Die an der ETH Zürich entwickelten Empfänger seien heute so effizient, dass Mimo ohne weiteres in handelsübliche Laptops und Wlan-Stationen eingebaut werden könne. Bei Mobiltelefonen dürfte es aber noch etwas länger dauern, so die Forscher.
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