EU-Telekom-Minister wollen Internet für alle

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Die für die Telekommunikation zuständigen Minister der EU haben sich gestern in Luxemburg auf die EU-Richtlinie über Universaldienst und Nutzerrechte bei elektronischen Kommunikationsnetzen geeinigt. Gemäss der Richtlinie muss jeder EU-Bürger die Möglichkeit bekommen, zu erschwinglichen Preisen zu telefonieren oder aufs Internet zugreifen zu können. Dies gilt sowohl für die städtischen Ballungszentren wie auch für abgelegene Gebiete. Ziel der EU ist es, nur dann einzugreifen, wenn der Basiszugang durch den freien Markt nicht gewährleistet ist. Nicht berücksichtigt in der Grundversorgung mit Telefon und Internet wurde die Forderung nach dem Recht auf Breitbandzugang zum Internet. Als nächstes muss das europäische Parlament zu der Richtlinie Stellung nehmen.