Fantastic halbiert Umsatz - aber auch Verlust
Die Zuger Softwarefirma Fantastic Corporation, Anbieterin von Breitbandübertragung von Multimediadaten, kommt bei ihrer strategischen Neuausrichtung weiterhin nicht vom Fleck. Im ersten Halbjahr 2002 wurde ein Umsatz von 1,4 Millionen Dollar erzielt, beinah 60 Prozent weniger als im Vorjahr. Den Netto-Verlust verringerte Fantastic allerdings ebenfalls um rund 60 Prozent auf 16 Millionen Dollar. Im Zuge der Neuausrichtung wurde die Zahl der Mitarbeiter innerhalb eines Jahres um über die Hälfte auf derzeit 87 reduziert. Fantastic verfügt noch über 24,9 Millionen Dollar an liquiden Mitteln.
„Den Umsatz für das Jahr 2002 erwarten wir unter dem des Vorjahrs, erklärt Alain D. Bandle, CEO von Fantastic. Wir haben mehrere Pilotprojekte mit grösseren potentiellen Käufern in der Pipeline. Sofern sich deren Interesse in den nächsten Monaten in feste Aufträge umsetzen lässt, werden wir den angepeilten Umsatz erreichen und damit eine solide Basis für das kommende Jahr legen. Darauf aufbauend planen wir, 2003 beim EBITDA die Gewinnschwelle zu erreichen.“
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