Fastweb-Übernahme: Swisscom reicht Angebotsprospekt ein
Am 8. September kommunizierte Swisscom die Absicht, die Minderheitsanteile an Fastweb zu übernehmen. Nun hat der Konzern sein Angebot, den sogenannten Prospekt, bei der Börsenaufsicht eingereicht.
Die Minderheitsanteile an Fastweb betragen 17,918 Prozent. Nach dem Kauf will Swisscom die Börsennotierung von Fastweb einstellen. Das Prospekt liegt nun zur Prüfung bei der italienischen Börsenaufsicht Consob. Swisscom geht davon aus, dass die Angebotsfrist in der zweiten Oktoberwoche beginnen und voraussichtlich Mitte November enden wird. Sobald Consob den Prospekt genehmigt hat, will Swisscom die genauen Daten bekannt geben.
Eine Investition von 256 Millionen Franken
Der den Minderheitsaktionären angebotene Kaufpreis beträgt 18 Euro pro Aktie in bar. Der Gesamtkaufpreis beläuft sich auf 256 Millionen Franken. Swisscom hält heute bereits 82,082 Prozent der Aktien von Fastweb über ihre Tochtergesellschaft Swisscom Italia.
Den Kaufpreis will Swisscom durch bestehende Bankkredite oder mittels eigener Mittel finanzieren. Die UniCredit Bank AG, München habe überdies eine Zusicherung abgegeben, dass sie eine Garantie über den gesamten Kaufpreis ausstellen werde, so Swisscom.
Swisscom selbst sieht sich als "langfristig orientierte, strategische Partnerin" und investiere mit dem Ziel, die "Wettbewerbsvorteile und den technologischen Vorsprung von Fastweb weiter zu entwickeln sowie das Angebotsportfolio auszuweiten", schreibt der Konzern.
Lenovo bringt sein erstes Googlebook auf den Markt
Bund testet Cyberresilienz von Störfallbetrieben
Das war der Jurytag von Best of Swiss Apps 2026
Cyberkriminelle stehlen Daten von SRF-Mitarbeitenden
Excel war auch 1990 schon intelligent
Update: Google wehrt sich gegen Datenzugang für KI- und Suchkonkurrenten
Microsoft lässt Copilot Apps erstellen und Agenten selbstständig weiterarbeiten
Update: OpenAI stoppt KI-Training nach erneutem Ausbruch eines KI-Agenten
Schweizer KMUs bleiben in KI-Antworten oft unsichtbar