Fernmeldestatistik 2005: Prepaid und Breitband weiter im Vormarsch
Das Bakom hat die provisorische Fernmeldestatistik für das Jahr 2005 vorgelegt: 2005 hat die Zahl der Breitbandanschlüsse weiter zugenommen: Über 62 Prozent der Internetnutzer verfügen über einen Breitbandanschluss. Auch die Zahl der ISPs ist von 131 im Jahr 2003 auf 160 gestiegen.
2005 war die Zahl der Mobilfunkanschlüsse mit 64,1 Prozent grösser als die Zahl der Festnetzanschlüsse. Die Gesamtdauer der hergestellten Verbindungen sank im Festnetzbereich um 4,6 Prozent, während sie im Mobilfunkbereich um 9,6 Prozent stieg. Doch im Festnetz wird noch immer häufiger und vor allem länger telefoniert als im Mobilnetz: Nur 40,6 Prozent der Verbindungen und 24,1 Prozent der Gesamtdauer der Verbindungen entfiel auf den Mobilfunk. Die durchschnittliche Dauer der Mobilfunkverbindungen entsprach etwa der Hälfte derjenigen von Festnetzverbindungen.
2005 nahm die Zahl der Mobilfunkteilnehmer um 8,9 Prozent und die Zahl der Mobilfunkteilnehmer mit Prepaid-Karte statt Abonnement um 13 Prozent zu. Von den 6'834'233 Mobilfunkteilnehmern in der Schweiz telefonierten am 31.12.2005 41,1 Prozent über Prepaid-Karten. Die im September lancierte Prepaid-Karten von Migros und Coop dürften zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Die Schweizer bleiben ihrem Mobilfunkanbieter in der Regel aber treu und nutzen bei einem Wechsel die Möglichkeit der Nummerportierung: 99'072 Kunden haben 2005 den Anbieter aber nicht die Rufnummer gewechselt.
UMTS wartet nach wie vor auf den Durchbruch: 2005 nutzten 114'806 Mobilfunkteilnehmer das UMTS-Netz. Dies entspricht 1,7 Prozent aller Kunden (mit und ohne Abonnement).
Das von der gesamten Branche erzielte Betriebsergebnis war mit 3,6 Milliarden Franken das beste seit Beginn der Marktöffnung vor acht Jahren. Die Zahl der beschäftigten Vollzeitäquivalente stieg um 2,8 Prozent (rund 600 Vollzeitäquivalente). Die Investitionen gingen wiederum zurück, und zwar um minus 2,7 Prozent im Jahr 2005 gegenüber minus 1 Prozent im Jahr 2004.
Alle fünf GSM-Anbieter haben die verlangten Daten geliefert, weshalb die Ergebnisse für die Mobilfunknetze definitiv sind. Die Resultate für die übrigen Grössen sind aber noch provisorisch. Anfang 2007 sollen die definitiven Ergebnisse vorliegen.
2005 war die Zahl der Mobilfunkanschlüsse mit 64,1 Prozent grösser als die Zahl der Festnetzanschlüsse. Die Gesamtdauer der hergestellten Verbindungen sank im Festnetzbereich um 4,6 Prozent, während sie im Mobilfunkbereich um 9,6 Prozent stieg. Doch im Festnetz wird noch immer häufiger und vor allem länger telefoniert als im Mobilnetz: Nur 40,6 Prozent der Verbindungen und 24,1 Prozent der Gesamtdauer der Verbindungen entfiel auf den Mobilfunk. Die durchschnittliche Dauer der Mobilfunkverbindungen entsprach etwa der Hälfte derjenigen von Festnetzverbindungen.
2005 nahm die Zahl der Mobilfunkteilnehmer um 8,9 Prozent und die Zahl der Mobilfunkteilnehmer mit Prepaid-Karte statt Abonnement um 13 Prozent zu. Von den 6'834'233 Mobilfunkteilnehmern in der Schweiz telefonierten am 31.12.2005 41,1 Prozent über Prepaid-Karten. Die im September lancierte Prepaid-Karten von Migros und Coop dürften zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Die Schweizer bleiben ihrem Mobilfunkanbieter in der Regel aber treu und nutzen bei einem Wechsel die Möglichkeit der Nummerportierung: 99'072 Kunden haben 2005 den Anbieter aber nicht die Rufnummer gewechselt.
UMTS wartet nach wie vor auf den Durchbruch: 2005 nutzten 114'806 Mobilfunkteilnehmer das UMTS-Netz. Dies entspricht 1,7 Prozent aller Kunden (mit und ohne Abonnement).
Das von der gesamten Branche erzielte Betriebsergebnis war mit 3,6 Milliarden Franken das beste seit Beginn der Marktöffnung vor acht Jahren. Die Zahl der beschäftigten Vollzeitäquivalente stieg um 2,8 Prozent (rund 600 Vollzeitäquivalente). Die Investitionen gingen wiederum zurück, und zwar um minus 2,7 Prozent im Jahr 2005 gegenüber minus 1 Prozent im Jahr 2004.
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