Finanzierung der neuen Schweizer Internetforschung gescheitert - zweiter Anlauf in Vorbereitung
Zum 1. Januar hätte eine neue Firma gegründet werden sollen, die in der Schweiz einheitliche Internetforschung betreibt. Als Gründer vorgesehen waren die WEMF und der SRG-Forschungsdienst. Die Schweizer Internetbranche sollte den neuen Internet-Forschungsdienst finanziell mittragen.
Nun teilen die WEMF und der SRG-Forschungsdienst mit, dass die neue Internetforschung Schweiz so wie sie im November 2005 vorgeschlagen wurde, finanziell nicht durchführbar ist. "Die Gesamtkosten des offerierten Forschungsmodells übersteigen die derzeitigen Möglichkeiten der Schweizer Internetbranche bei weitem", heisst es in der Pressemeldung. 4,5 Millionen Franken hätte das vorgeschlagene Modell gekostet. Die Netzwoche fragte in der Internetbranche nach und musste feststellen, dass unter anderem der Preis der neuen Internetforschung auf Ablehnung stiess. "Die neue Internetforschung kostet drei bis vier mal soviel wie die bisherige – wer kann uns garantieren, dass die Resultate ebenfalls drei bis vier Mal so gut sind?", erklärt ein Brancheninsider die Zurückhaltung der Sitebetreiber. Auch über die Art der geplanten Userbefragungen sind nicht alle glücklich. Sie soll mittels Pop-ups gelöst werden, obwohl etliche Sites klare Regelungen haben, die Pop-ups verbieten.
Nun wollen die WEMF und der SRG-Forschungsdienst der Internetbranche im März eine redimensionierte Offerte vorlegen, die durch verschiedene Massnahmen vor allem die Kosten reduzieren soll. Es ist vorgesehen, noch 2006 eine Firma namens NET-Metrix zu gründen, der als Trägerschaft neben der WEMF und dem SRG-Forschungsdienst auch die Internet-Community angehören. Der bisherige Roundtable bestehend aus einer losen Vertretung von interessierten Personen aus der Branche ist durch eine Arbeitsgruppe "User Community" abgelöst worden, die das neue Modell erarbeitet. Zudem wurde beschlossen, dass die beiden grössten Schweizer Internetvermarkter AdLINK und Web2Com mit je einem Vertreter aktiv an der Erarbeitung der neuen Offerte beteiligt sein sollen. Inwieweit sich allerdings die beiden Werbevermarkter auch an der Finanzierung der neuen Forschung beteiligen werden, ist noch offen.
Mehr darüber, warum die Schweizer Internet-Community bisher zu wenig an einer finanziellen Beteiligung an der neuen Internetforschung interessiert war, lesen Sie in der aktuellen Netzwoche 4.
Nun teilen die WEMF und der SRG-Forschungsdienst mit, dass die neue Internetforschung Schweiz so wie sie im November 2005 vorgeschlagen wurde, finanziell nicht durchführbar ist. "Die Gesamtkosten des offerierten Forschungsmodells übersteigen die derzeitigen Möglichkeiten der Schweizer Internetbranche bei weitem", heisst es in der Pressemeldung. 4,5 Millionen Franken hätte das vorgeschlagene Modell gekostet. Die Netzwoche fragte in der Internetbranche nach und musste feststellen, dass unter anderem der Preis der neuen Internetforschung auf Ablehnung stiess. "Die neue Internetforschung kostet drei bis vier mal soviel wie die bisherige – wer kann uns garantieren, dass die Resultate ebenfalls drei bis vier Mal so gut sind?", erklärt ein Brancheninsider die Zurückhaltung der Sitebetreiber. Auch über die Art der geplanten Userbefragungen sind nicht alle glücklich. Sie soll mittels Pop-ups gelöst werden, obwohl etliche Sites klare Regelungen haben, die Pop-ups verbieten.
Nun wollen die WEMF und der SRG-Forschungsdienst der Internetbranche im März eine redimensionierte Offerte vorlegen, die durch verschiedene Massnahmen vor allem die Kosten reduzieren soll. Es ist vorgesehen, noch 2006 eine Firma namens NET-Metrix zu gründen, der als Trägerschaft neben der WEMF und dem SRG-Forschungsdienst auch die Internet-Community angehören. Der bisherige Roundtable bestehend aus einer losen Vertretung von interessierten Personen aus der Branche ist durch eine Arbeitsgruppe "User Community" abgelöst worden, die das neue Modell erarbeitet. Zudem wurde beschlossen, dass die beiden grössten Schweizer Internetvermarkter AdLINK und Web2Com mit je einem Vertreter aktiv an der Erarbeitung der neuen Offerte beteiligt sein sollen. Inwieweit sich allerdings die beiden Werbevermarkter auch an der Finanzierung der neuen Forschung beteiligen werden, ist noch offen.
Mehr darüber, warum die Schweizer Internet-Community bisher zu wenig an einer finanziellen Beteiligung an der neuen Internetforschung interessiert war, lesen Sie in der aktuellen Netzwoche 4.
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