Firefox lebt weiter – zumindest vorläufig
Der Mozilla-Browser Firefox erhält für weitere drei Jahre finanzielle Unterstützung von Google.
Firefox-Fans zitterten um die Zukunft von Firefox, als Gerüchte auftauchten, Mozilla könnte die finanzielle Unterstützung von Google verlieren. Nun können sie aufatmen. Wie NZZ Online berichtet, wird die seit 2008 bestehende Kooperation um drei Jahre verlängert. Dies ist für Mozilla bedeutend, habe Google 2010 doch etwa 120 Millionen US-Dollar in die Kassen der Mozilla Foundation gespült, was etwa 80 Prozent des Umsatzes des Unternehmens entspreche, so NZZ.
Das ursprüngliche Ziel der Kooperation zwischen Google und Firefox war, den Internet Explorer zu schwächen. Nun stellt sich die Frage, wie es mit Firefox in drei Jahren weiter gehen wird. Falls Googles Chrome Firefox bezüglich Marktanteilen bis dahin überholt hat, dürfte Googles Interesse, Firefox weiterhin zu unterstützen, sinken. Wobei: Google profitiert sicher auch davon, weiterhin die Standardsuchmaschine für Nutzer des Browsers Firefox zu sein.
Nun, da die Zukunft von Firefox vorerst gesichert ist, kann sich die Mozilla Foundation neuen Projekten widmen: wie zdnet.de berichtet, hat Mozilla nach seinem Desktop-Browser auch Firefox für Android aktualisiert. Wichtigste Neuerung von Version 9.0 sei eine von Grund auf überarbeitete Benutzeroberfläche für Tablets, die den im Vergleich zu Smartphones grösseren Bildschirm ausnutze. Unter anderem werde nun auch die Synchronisation mit Firefox Sync unterstützt.
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