Forrester: 43 Prozent der grossen Unternehmen kürzen IT-Budgets
Forrester hat rund 950 Senior-IT-Manager in Nordamerika und Europa zu ihren Ausgaben für IT-Dienstleistungen befragt: 43 Prozent davon haben dieses Jahr ihre IT-Budgets gekürzt. Grund dafür sei der allgemeine wirtschaftliche Abschwung - den Sektor Finanzdienstleistungen trifft es am schlimmsten.
Gemäss der Studie haben 24 Prozent der Unternehmen die frei verfügbaren Gelder eingefroren. 70 Prozent sind der Meinung, dass sie niedrigere Preise mit ihren Lieferanten aushandeln müssen. Lediglich 28 Prozent gaben an, dass die Wirtschaft keinen Einfluss auf ihre IT-Budgets habe.
Die IT-Abteilungen in Nordamerika wurden von der wirtschaftlichen Situation stärker getroffen als ihre europäischen Kollegen: 49 Prozent der nordamerikanischen Unternehmen haben ihre IT-Budgets zusammengestrichen, verglichen mit 31 Prozent der Befragten in Europa. Am wenigsten betroffen von der Krise ist die Medien-, Unterhaltungs- und Freizeitindustrie, wo lediglich 39 Prozent der Befragten ihre Ausgaben kürzen.
Die Nachfrage für IT-Dienstleistungen bleibt hingegen stabil. 45 Prozent der Unternehmen planen, den Gebrauch von Application-Outsourcing zu erhöhen, während 43 Prozent der Firmen das Infrastruktur-Outsourcing vergrössern wollen. Weitere 43 Prozent gaben an, mehr Arbeiten ins Ausland zu verlagern.
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