Foxconn profitiert von Apple-Hype
Foxconn, bekannt geworden durch eine Reihe von Selbstmorden in den Reihen der eigenen Angestellten, präsentiert glänzende Zahlen.
Das taiwanesische Unternehmen Foxconn Electronics hat seine Zahlen für Dezember bekannt gegeben, wie Digitimes.com berichtet. Demnach betrug der Umsatz im Dezember 316,9 Milliarden Neue Taiwan Dollar, was in etwa 10 Milliarden Schweizer Franken entspricht. Der Gesamtumsatz für 2011 beläuft sich auf 2,77 Billionen Neue Taiwan Dollar, was etwa 85,8 Milliarden Schweizer Franken entspricht. Dies sei eine Umsatzsteigerung von 20 Prozent gegenüber 2010.
Foxconn habe damit von der gesteigerten Nachfrage in der Unterhaltungselektronik profitiert. Auch im Telekom- und PC-Bereich konnte Foxconn absahnen. Wie Digitimes.com unter Bezug auf Quellen aus der Industrie schreibt, hätten sicher die hohe Nachfrage an Apple-Produkten wie das iPhone und das iPad dazu beigetragen. Trotz der guten Zahlen habe Terry Guo, Chairman von Foxconn, pessimistische Wirtschaftsaussichten für 2012 in Aussicht gestellt.
Selbstmorde unter Angestellten
Foxconn ist ein Auftragshersteller und produziert unter anderem im Auftrag von Apple, HP und Dell. Das Unternehmen machte im Mai letzten Jahres negative Schlagzeilen, da sich mehrere Mitarbeiter das Leben genommen hatten. Verschiedene Medien warfen dem Unternehmen unhaltbare Arbeitsbedingungen vor.
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