Frost&Sullivan: Mobile Gaming im Steigflug
Die Marktforscherin Frost & Sullivan prognostiziert Spielanwendungen auf dem Handy einen kometenhaften Aufstieg. Gemäss einer gestern Dienstag veröffentlichten Studie rechnen Experten damit, dass sich mobile Spiele zum zentralen Umsatzbringer für mobile Datenanwendungen mausern werden. Von derzeit 304 Millionen Dollar sollen die Erlöse aus Instant Messaging, webbasierten und herunterladbaren Spielen für das Handy bis zum Jahr 2008 auf sagenhafte 12,8 Milliarden US-Dollar ansteigen. Am steilsten soll die Wachstumskurve in den Jahren 2003 und 2004 nach oben weisen: 103,7 respektive 110,9 Prozent Umsatzwachstum sind prognostiziert. Dieses Jahr liegt gemäss Frost & Sullivan eine Wachstumsrate von 87,6 Prozent an. Bevor der Spielemarkt sein volles Potenzial jedoch entfalten könne, müssen die Mobilnetzbetreiber sogenannte ‚Micro-Billing Systeme‘ einführen, mit denen die Leistungen der Content-, sprich Spielelieferanten beglichen werden können. Hier registrieren die Marktforscher noch Nachholbedarf seitens der Mobilnetzbetreiber.
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