Gartner sieht den Unternehmens-PC der Zukunft voraus

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In seiner "Roadmap to the Next Era of Personal Computing" untereilt Gartner die Entwicklung des Unternehmens-PCs in den nächsten sechs Jahren in drei Phasen.
In der ersten Phase, die von 2007 bis 2008 dauert, werden sich vor allem Veränderungen der Plattforminfrastruktur auswirken. Gartner nennt hier Windows Vista oder Intels neue Prozessorarchitektur Core. Unternehmen werden sich so stark auf technische Details im Clientbereich konzentrieren müssen, wie seit den späten 90er Jahren nicht mehr.
In der zweiten Phase, 2009 bis 2012, werden Virtualisierungstechnologien auch im Client-Bereich Einzug halten, so Gartner. Es werden Tools verfügbar sein, die das Installieren von Software, das Umgebungsmanagement sowie Geräteinteraktionen auf der virtuellen anstatt der physischen Ebene ermöglichen. Immer mehr Anwender werden zudem ihre eigenen Geräte auch im Unternehmensumfeld nutzen, was die IT vor grosse Herausforderungen stellen wird bezüglich der Einhaltung von Sicherheit, Compliance und TCO-Vorgaben.
Die dritte Phase, 2011 bis 2012, nennt Gartner "The User Centric Era". Eine der grössten Herausforderungen für die IT werde es dann sein, mit den schwindenden Grenzen zwischen den Unternehmens- und Anwender-Plattformen umzugehen. Dies wird gemäss Gartner nach einer Rechnerumgebung verlangen, die rollenbasierte Ansätze erlaubt. Tiefgreifende Auswirkungen werde die "User Personality Portability" haben: Die Anwender werden nahtlos zwischen Geräten wechseln können und nicht nur ihre Einstellungen, sondern ihre Sessionen im jeweiligen Zustand beim Wechsel transferieren können.
Schliesslich glaubt Gartner, dass ab 2011 PCs nicht mehr nur über Tastatur und Maus, sondern auch visuell und über Sprache und Gestik bedienbar sein werden.