Gefährdet der Bund die UMTS-Auktionseinnahmen?

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Während die Telekombranche zur grossen UMTS-Auktion rüstet und eifrig Allianzen schmiedet, erarbeitet das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) neue Empfehlungen, welche bei den Auktionären die Alarmglocken schrillen lassen. Die schweizerische Vereinigung der Telekommunikation Protelecom beanstandet zum einen den in den geplanten Empfehlungen zum Vollzug der Verordnung zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) enthaltenen Toleranzwert bei der Strahlungsmessung, der zu Gunsten der Bevölkerung und zu Lasten der Mobilfunkbetreiber ausgelegt werden soll. Die NISV-Werte würden gemäss Protelecom bei Vollzug faktisch nochmals halbiert. Der zweite Anlass zur Besorgnis in der Telekombranche ist die 100-Meter-Regel: Antennenstandorte, die näher als 100 Meter nebeneinander stehen, sollen für die Strahlenwertmessung als eine Anlage gezählt werden. Jean Wilhelm, Direktor von Protelecom, gibt sich überzeugt, dass diese Vorschriften sich negativ auf das Bietverhalten der UMTS-Auktionsteilehmer auswirken werde: Mit einem wirtschaftlichen Aufbau und Betrieb eines UMTS-Netzes kann so kaum mehr gerechnet werden.