Geht Cablecom an die Börse?

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Cablecom sei dabei, einen möglichen Börsengang oder gar den Verkauf des Unternehmens zu prüfen, berichtete Reuters gestern Montag. Der Nachrichtendienst stützt sich dabei auf Informanten aus Cablecom nahen Quellen. Cablecom, so der Informant, habe bereits mit Morgan Stanley, Credit Suisse First Boston (CSFB) und Goldmann Sachs über einen möglichen Verkauf respektive einen IPO gesprochen, wobei am ehesten ein IPO in Frage komme. Goldmann Sachs und CSFB haben Cablecom kürzlich dabei unterstützt, ihre Bankverbindlichkeiten mittels dem Verkauf von Obligationen im Wert von 1,28 Miliarden Schweizer Franken zu finanzieren.
"Ein IPO wird zurzeit, nebst anderen Optionen, geprüft", meint dazu Cablecom-Sprecher Stephan Howeg. Entschieden sei aber noch nichts. Die sich anhaltenden Verkaufgerüchte dementiert er hingegen zum wiederholten Mal: "Cablecom steht nach wie vor nicht zum Verkauf", so Howeg.
Cablecom verzeichnete im 2004 einen Umsatz von 723 Millionen Franken und war damit laut Howeg profitabel. Laut Reuter-Informant soll der Cabelcom-IPO bereits in der zweiten Jahreshälfte in Zürich über die Bühne gehen und Cablecom einen Emissionserlös von bis zu einer Milliarde Pfund bringen. Eine Zahl, die Howeg jedoch nicht kommentieren will.
Cablecom ist 2003 als Spin-off des Britischen Cableanbieters NTL entstanden. Apollo Management, Goldbach Sachs Capital und TowerBrook Capital Partners halten 53 Prozent der Cabelcom-Aktien, der Rest des Unternehmens ist im Besitz von verschiedenen weiteren Banken.