Georgische Internetserver unter fremder Kontrolle

Uhr | Aktualisiert
von ahi@netzwoche.ch
Der Konflikt zwischen Georgien und Russland hat sich auch auf das Internet ausgebreitet, berichtet Heise.de. Gemäss den Autoren des RBN Exploit Blogs soll der Schein-Provider Russian Business Network (RBN) mitverantwortlich sein, dass offizielle georgische Internetseiten nicht mehr erreichbar sind. So stünden Verbindungsserver unter russischer Kontrolle. Bereits im Juli war die Webseite von Georgiens Präsident Micheil Saakaschwili Angriffen ausgesetzt, für die Russland verantwortlich gemacht wurde. Auch Estland machte im vergangenen Jahr Erfahrungen mit Cyberangriffen: Nach einem Streit um die Verlegung eines sowjetischen Kriegsdenkmals in der Hauptstadt Tallinn waren Webseiten der estnischen Regierung sowie von Zeitungen, Banken und Unternehmen wochenlang nicht erreichbar. Allerdings konnte eine Beteiligung der russischen Regierung nie nachgewiesen werden.
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