Gesetz zur Förderung von ICT an Schulen

Uhr | Aktualisiert
Der Bundesrat hat ein Bundesgesetz über die Förderung der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) in den Schulen zuhanden des Parlaments verabschiedet. Es schaffe die Grundlage für die Teilnahme des Bundes an der im Dezember 2000 lancierten gemeinschaftlichen Initiative von Bund, Kantonen und Privatwirtschaft «Public Private Partnership - Schule im Netz» (PPP-SiN), erklärte Bundesrat Pascal Couchepin. Ziel der Initiative sei es, den Bildungseinrichtungen der Primar- und Sekundarstufe im ganzen Land einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu den ICT zu verschaffen, sagte Couchepin weiter. Etwa 4000 Schulen sollen gemäss der Initiative in den nächsten fünf Jahren Zugang zu den ICT erhalten. In dieser Zeit will sich der Bund mit rund 500 Millionen Franken beteiligen. Dabei steht die Aus- und Weiterbildung von rund 30.000 bis 40.000 Lehrkräften im Mittelpunkt. Allerdings werden Kantone und Gemeinden den grössten Teil der Kosten tragen. Dritte Partner der Initiative mit einer Gesamtbeteiligung von über 100 Millionen Franken sind die privaten Unternehmen Apple, Cisco, IBM, Postfinance, Swisscom und Yellowworld. Sie konzentrieren sich auf die technische Infrastruktur und die Software. Das Gesetz wird in der Wintersession parallel in beiden Räten beraten. Es kann frühestens am 1. April 2002 in Kraft treten.