St. Gallen investiert in KI-Kurse für Lehrpersonen
Der Kanton St. Gallen investiert 800'000 Franken in die KI-Kompetenz seiner Lehrpersonen. Die Mittel aus der IT-Bildungsoffensive fliessen in das neue Angebot "EduAI" von Smartfeld, das den pädagogisch sinnvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz an Schulen fördern soll.
Der Kanton St. Gallen fördert mit rund 800'000 Franken aus dem Sonderkredit seiner IT-Bildungsoffensive (ITBO) das neue Bildungsangebot "EduAI" von Smartfeld. Zusätzlich finanzieren Förderpartner wie die Ursimone Wietlisbach Stiftung, die Metrohm Stiftung sowie die Bärbel & Paul Geissbühler Stiftung das Projekt, wie der Kanton mitteilt.
Ziel des Angebots ist es, Lehrpersonen und Schulleitungen beim verantwortungsvollen und wirksamen Einsatz von KI im Unterricht zu unterstützen. Laut Mitteilung sollen schulinterne Weiterbildungen ein vertieftes Verständnis für die Funktionsweise, Grenzen und ethischen Fragen von KI schaffen.
In praxisnahen Workshops sollen Lehrpersonen lernen, ausgewählte KI-Tools an konkreten Unterrichtsszenarien zu erproben und reflektiert im Schulalltag einzusetzen. Ergänzend dazu finden Webinare zu aktuellen KI-Themen statt. Mit dem "EduAI Summit" ist zudem ein nationaler Treffpunkt zum Austausch geplant. Ein weiteres Element ist der neue "EduAI Award", den Smartfeld dieses Jahr lanciert. Er zeichnet innovative Praxisbeispiele aus, bei denen Lehrpersonen KI gezielt im MINT-Unterricht (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) einsetzen.
Teil der kantonalen IT-Bildungsoffensive
Die Förderung ist Teil der kantonalen ITBO, mit der St. Gallen bis 2027 insgesamt 75 Millionen Franken in die Bildungsinnovation investiert. Smartfeld ist eine von sechs Organisationen, die seit dem Start der Offensive 2019 Projekte umsetzen. Laut Kanton hat sich Smartfeld als verlässlicher Partner für die MINT-Förderung und den Aufbau digitaler Kompetenzen etabliert. Allein im vergangenen Jahr hätten rund 6300 Schülerinnen und Schüler an Workshops von Smartfeld teilgenommen..
Übrigens: Im Februar verabschiedete St. Gallen eine Gesetzesvorlage für eine rechtliche Grundlage digitaler Verwaltungsverfahren. Lesen Sie hier mehr dazu.
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