Goldbach weist Vorwürfe von //syndikat zurück

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Die Schweizer Online-Gewerkschaft //syndikat hat Goldbach Media vorgeworfen, bei ihrer Finanzplattform Moneycab eine versteckte Massenentlassung durchgeführt und damit den Entlassenen den gesetzlich vorgeschriebenen Schutz bei Massenentlassungen vorzuenthalten. Unter anderem hätten vier Mitarbeiter der Moneycab IT eine Kündigung erhalten, da sie nicht bereit waren, unter schlechteren Bedingungen bei Skybow AG zu arbeiten, zu der die Informatik der Goldbach Media Gruppe ausgelagert worden war. Weitere Entlassungen hätten den Bereich Marketing und Redaktion betroffen. Insgesamt hätten zehn Personen Moneycab verlassen müssen, so //syndikat. Paul Riesen, Mediensprecher von Goldbach Media, widerspricht dieser Darstellung vehement. Den drei gekündigten IT-Mitarbeitern habe man eine Stelle zu vergleichbaren Bedingungen angeboten. Sie hätten diese Angebote ausgeschlagen, um eine eigene Firma zu gründen. Einer dieser ehemaligen Mitarbeiter hat bereits auf der Website von //syndikat Stellung gegen die Version der Gewerkschaft genommen. Einem selbstständiger IT-Unternehmer, so Riesen, habe man den Beratervertrag gekündigt, er werde aber weiterhin für Goldbach Media arbeiten. Bei Marketing & Sales sei es per Ende September zu einer Kündigung gekommen. Zudem habe man drei Redaktionsmitglieder der französischsprachigen Redaktion und einen Mitarbeiter Marketing & Sales bei Swisscontent Corp. wegen einem verloren gegangenen Grossauftrag kündigen müssen. Bei beiden Unternehmen, so Riesen, habe es damit allerhöchstens acht Kündigungen gegeben. Von einer Massenentlassung (mindestens zehn) könne man nicht sprechen. Die Leiterin Marketing & Sales bei Moneycab habe nicht wie von //syndikat dargestellt wegen der dort erfolgten Kündigungen Goldbach Media verlassen, sondern wegen einer neuen Herausforderung. Die Goldbach Media-Gruppe behält sich rechtliche Schritte gegen //syndikat vor, so Riesen.