Google findet für Büchersuche erste deutsche Bibliothek als Partner
Google hat für sein Buchsuche-Projekt Google Book Search in der Bayerischen Staatsbibliothek einen ersten deutschen Partner gefunden. Es sollen rund eine Million urheberrechtlich ungeschützte Werke digitalisiert werden, darunter solche von Goethe, Schiller oder den Gebrüder Grimm.
Die Bücher, die durch Google durchsucht werden, stammen einerseits aus Bibliotheken, diese sind in der Regel urheberrechtlich nicht oder nicht mehr geschützt. Partner bis heute sind unter anderem Princeton University, Harvard University, die New York Public Library und in Europa die katalonische Nationalbibliothek sowie die Universitätsbibliothek in Madrid. Andererseits stellen die Verlage Google Bücher für die Digitalisierung zur Verfügung, dabei wird in der Regel nur ein Teil der Werke online veröffentlicht.
Googles Projekt wird seit dem Start von Autoren und Verlagen kritisiert. Im Oktober 2005 hat der US-Verlegerverband Association of American Publishers (AAP) gegen Google eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung eingereicht. Denn Google nimmt auch urheberrechtlich geschützte Bücher in die Suche auf, allerdings nur mit bibliographischen Anagaben und kurzen Textausschnitten. Wenn Verlage oder Autoren dies nicht möchten, müssen sie sich mit Google in Verbindung setzen. Erst gestern hatte der Microsoft-Anwalt Thomas Rubin am Jahrestreffen der AAP Google wegen dieser Oupt-out-Klausel scharf angegriffen und diese als eine Missachtung des bestehenden Copyrights bezeichnet. Seit rund einem Jahr bietet Microsoft mit MSN Book Search einen ähnlichen Dienst an, betont aber, vor einer Digitalisierung von urheberrechtlich geschützten Werken bei den Copyright-Haltern um Erlaubnis zu bitten.
Rückverfolgbarkeit digitaler Inhalte
ETH Zürich entwickelt neue Chips gegen Deepfakes
Uhr
Bericht
GRITEC AG und Swisscom stärken gemeinsam die OT‑Cybersecurity im Industriesektor
Uhr
Omdia-Zahlen zum ersten Quartal 2026
Globale PC-Verkäufe nehmen leicht zu
Uhr
Ab 83 Franken pro Monat
OpenAI führt günstigere Abostufe für ChatGPT Pro ein
Uhr
Come to the Bach Side
So klingt der Imperial March im Barockstil
Uhr
Strategische Partnerschaft
Nutanix und Netapp bauen Alternative zu VMware aus
Uhr
Erste Gerüchte
Anthropic denkt über eigene KI-Chips nach
Uhr
Einzelkämpfer im Visier
Wie Cyberkriminelle quelloffene Software infiltrieren
Uhr
Data Spaces
Datenräume in der Realität – zwischen Machbarkeit und Mehrwert
Uhr
Als harmlose Anwendungen getarnt
Hacker verschicken Windows-Malware per Whatsapp
Uhr