Googles Börsengang sorgt für rote Köpfe

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Immer weitere Kreise kritisieren die ungewöhnlichen Konditionen, mit denen die Internet-Suchmaschine Google an die Börse gebracht werden soll. Neben den Konditionen verursacht der angestrebte hohe Emissionswert der Google-Aktien Kopfschütteln unter den Investoren. Die Financial Times berichtet heute Montag, dass bei einigen der Konsortialbanken, die Googles Börsengang begleiten, die Spannungen wachsen. FT rechnet aufgrund der Aussagen von Bankern damit, dass die Konditionen zum Börsengang neu definiert werden müssen und sich der IPO deshalb verzögern könnte. Demgegenüber seien von Googles Beraterbanken Credit Suisse First Boston und Morgan Stanley noch keine Hinweise wahrzunehmen, dass vom geplanten Prozedere abgewichen werden soll. Googles Absicht, den Wert der Aktie durch eine Auktion festzulegen, lässt professionelle Investoren fürchten, dass der Kurs der Aktie fällt, sobald der eigentliche Börsenhandel beginnt. Der durch die Auktion festgelegte Höchstpreis könnte zumindest kurzfristig für den Handel an der Börse keinen Spielraum mehr lassen. Noch ist deshalb nicht klar, ob und wie viele der institutionellen Anleger sich an der Auktion überhaupt beteiligen werden. Ursprünglich war die Rede davon gewesen, dass der Börsengang diese Woche, eventuell am Dienstag, stattfinden könnte.