Gründer von Razorfish ziehen sich zurück
Der international tätige Internetdienstleister Razorfish Inc., New York, hat fürs erste Quartal 2001 eine Umsatzeinbusse gegenüber dem vierten Quartal 2000 von 50,1 Millionen auf 42,7 Millionen Dollar hinnehmen müssen. Der Nettoverlust konnte jedoch von 19,8 Millionen auf 6,6 Millionen Dollar reduziert werden. Mit den Quartalsergebnissen teilte Razorfish mit, dass der bisherige CEO Jeff Dachis zurücktrete und durch den ehemaligen COO Jean-Philippe Maheu ersetzt werde. Auch der bisherige Chief Strategic Officer Craig Kanarick tritt zurück. Die beiden Firmengünder Kanarick und Dachis bleiben allerdings dem Verwaltungsrat des bis vor kurzem profitablen Unternehmens erhalten. Maheu zeigte sich optimistisch, da die Restrukturierungsmassnahmen bereits Erfolge zeigten. (Unter anderem wurden Stellen abgebaut und einzelne Niederlassungen geschlossen.) Zudem, so Maheu, liessen neue Kundengewinne für die Zukunft hoffen. Die an der Nasdaq kotierte Aktie sank am Donnerstag auf 1,22 Dollar, das sind 97 Prozent weniger als der historische Höchststand von fast 57 Dollar im Februar 2000, allerdings auch fast dreimal mehr als noch vor einem Monat, als die Aktie bei 0,375 Dollar notiert hatte.
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