Hackerangriffe blieben mehrheitlich aus
Vergangene Woche hatte die Cybersecurity-Abteilung des US-Department of Homeland Security vor einem Hackerwettbewerb zum Website-Defacement gewarnt, der übers Wochenende durchgeführt werden sollte: Die Hackergruppe, die es zuerst schaffe, 6000 Sites in möglichst kurzer Zeit zu hacken, sollte einen Preis bekommen. Offenbar hat der Wettbewerb nur geringe Resonanz ausgelöst. Auf der Site zum Registrieren der gehackten Sites, im Defacement-Archiv Zone H, war jedenfalls vergleichsweise wenig los. Allerdings war das Archiv selbst eine der ersten Webseiten, die von Angreifen aufs Korn genommen wurde und bald nicht mehr zu erreichen war. Insgesamt wurden so nur 500 manipulierte Webseiten gemeldet. Erwartetet wurden zwischen zwanzig und dreissig tausend. Zum Vergleich: An einem normalen Sonntag ohne Defacement-Wettbewerb werden auf Zone-H zwischen 1000 und 3000 gehackte Sites gemeldet. Bei den wenigen geknackten Webseiten handelt es sich meist um Betreiber kleiner Webauftritte. Für die grösseren Internetauftritte scheint der Wettbewerb bislang ohne Folgen geblieben zu sein.
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