Handys als Stauwarner
Neuartige Verkehrsüberwachungsmethoden auf der Basis von sich immer weiter entwickelnden Möglichkeiten der mobilen Kommunikation und der zunehmenden Mobilität der Menschen werden zurzeit in Grossbritannien entwickelt. Wie das Magazin SpiegelOnline berichtet, machen sich britische Verkehrsexperten bei der Entwicklung eines neuartigen Stauwarnsystems die Tatsache zu Nutzen, dass die meisten Autofahrer ein Handy mit dabei haben. Während zig-tausende von Wagen auf den Strassen unterwegs sind, suchen ihre eingeschalteten Mobiltelefone beständig Kontakt zur jeweils nächstliegenden Basisstation. Aus der Vielzahl dieser anfallenden Positionsmeldungen kann nun eine eigens entwickelte Software ein Bewegungsmuster errechnen, das Auskunft über Fahrtgeschwindigkeiten respektive den Verkehrsfluss gibt.
Gemäss der Softwarefirma Applied Generics, einer Spezialistin für Telematiklösungen für die mobile Telekommunikationsindustrie, ist eine Vielzahl Handys den herkömmlichen Staumeldesystemen in Tempo und Genauigkeit sogar überlegen. Bei Tests habe das Programm Verkehrshindernisse bis auf 250 Meter genau berechnet. Die Signale der Handys könnten sogar Unfallhelfern den Weg zum Einsatzort weisen, heisst es.
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