Hickhack um die neue Schweizer Internetforschung

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Mitte März gab der Branchenverband simsa bekannt, er sei daran interessiert, sich als Aktionär an der Gründung der neuen Firma Net-Metrix für die Schweizer Internetforschung zu beteiligen. Gemäss simsa-GV von Anfang April sollte die Internetnutzungsforschung dementsprechend auch ein Schwerpunkt des Jahresprogramms 2006 sein. Die Mitglieder hatten grünes Licht für die Verhandlungen gegeben.
Nun berichtet die Werbewoche in ihrer aktuellen Ausgabe, dass der Verband in den Augen der Wemf und der SRG aufgrund seiner Mitgliederschaft zu wenig repräsentativ sei. "Auch mir ist dies zu Ohren zu gekommen", erklärt simsa-Präsident Claudio Dionisio. Unter den simsa-Mitgliedern seien jedoch sowohl die Verlage mit den reichweitenstärksten Sites wie www.ringier.ch, www.tagesanzeiger.ch und ww.nzz.ch wie auch die werbestarken Sites www.bluewin.ch und www.search.ch. Zudem sei man daran, neue Mitglieder aus eben jenem Umfeld zu akquirieren: "Zu diesem Zweck sind wir unter anderem soeben eine Kooperation mit Persönlich eingegangen", erzählt Dionisio weiter. Persönlich ist eine Fachzeitschrift der Schweizer Kommunikationswirtschaft.
Mit wie viel Geld sich der Verband an der neu zu gründenden Firma Net-Metrix beteiligen will, die zukünftig für die Schweizer Internetforschung verantwortlich zeichnen soll, steht noch aus. "Wir warten immer noch auf konkrete Angaben zur Gestaltung der AG. Zurzeit existieren erst Ideen dazu", so Dionisio.