IBM verkündet neue Web Services Strategie

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Von IBM angebotene Web Services und Softwareprodukte lassen sich in Zukunft auf verschiedene Internetstandards anwenden. Dadurch soll die Kommunikation und der Datenaustausch zwischen ungleichen Hardwaresystemen erleichtert werden. Zu den neu kompatiblen Standards gehören UDDI (Universal Description, Discovery und Integration), SOAP (Simple Object Access Protocol) und J2EE (Java Superscript 2 Enterprise Edition). Damit zielt IBM in eine ähnliche Richtung wie die bereits früher lancierten Initiativen .NET von Microsoft, Suns ONE Programmierumgebung und Hewlett-Packards HP OpenView und HP Netaction. IBM hat am Freitag zudem ein Portal eröffnet, wo auf Linux basierende Tools heruntergeladen werden können und wo Links und Informationen über die Zusammenarbeit von IBM und Linux angeboten werden. Bereits am Donnerstag hatte IBM-Chef Louis V. Gerstner in seiner jährlichen Prognose zu Geschäftsgang und Entwicklungen im IT-Bereich eine positive Stimmung verbreitet. Unter dem Hinweis, dass in den USA im 1. Quartal 2001 die Investitionen in Hard- und Software um rund 11 Prozent gestiegen sind, sagte er voraus, dass sich die Branche in gesundem Mass weiter entwickeln wird. IBM ist einer der wenigen grossen Technologiekonzerne, die bisher weder mit Gewinnwarnungen noch mit Entlassungen negativ aufgefallen sind.