IBM verliert 5 Milliarden-Outsourcing-Vertrag
Der US-Bankgigante J.P. Morgan Chase hat IBM den fünf Milliarden schweren Outsourcing-Vertrag gekündigt. Die 4000 IT-Mitarbeiter, die in der ersten Jahreshälfte 2003 zu IBM wechselten, sollen wieder bei J.P. Morgan angestellt werden. Grund ist laut Mitteilung der Bank eine Änderung der Strategie: Seit der Fusion mit Bank One im Januar sei das Unternehmen gross genug, um seine eigene IT-Kompetenz aufzubauen. Die IBM-Hardware wird aber weiterhin eingesetzt und IBM wichtigster Technologiepartner bleiben. IBM erklärte in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht, die Kündigung habe keinen Einfluss auf das Jahresergebnis, da man sich erst in einem frühen Stadium der Zusammenarbeit befunden habe.
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