Innovatoren-Community sammelt Ideen für Google, Swisscom oder die Post
Mit Open Innovation wurde in Bern eine Start-up-Firma gegründet, die mit einer Innovatoren-Community Unternehmen zu neuen Ideen verhelfen will. Für eine erste Pilotrunde, die am 22. Januar startet, haben 11 Unternehmen 13 Projekte eingegeben. Bis heute haben sich rund 300 Personen, die an den Projekten mitarbeiten wollen, angemeldet. Geschäftsführer Christian Hirsig rechnet damit, dass es bis zum Start des Pilotbetriebs rund 1'000 sein werden. Die besten Ideen werden von den Unternehmen in der Pilotrunde mit Prämien ausgezeichnet, die höchste Prämie beträgt 5'000 Franken.
Zu den Firmen, die sich für das Pilotprojekt angemeldet haben, gehören Google, Swisscom, Ringier oder Blacksocks. Swisscom etwa sucht „innovative Services, die aufgrund ihres hohen Kundennutzens kostenpflichtig angeboten werden können", wie es in der Projektliste auf der Open-Innovation-Plattform heisst. Google sucht Applikationen für Open Social, einem Standard-API für Social Networks, das Google im November initiiert hat, und Ringier sucht Ideen, wie sich die Gesundheitssite Gesundheitssprechstunde.ch von anderen im Web abheben kann.
Wie Hirsig gegenüber dem Netzticker sagte, soll eine marktreife Lösung der Innovationsplattform im Mai oder Juni eingeführt werden. Dass sich so renommierte Kunden (dazu gehören auch die Post, Mobiliar oder Mammut) für das Pilotprojekt interessierten, überraschte auch ihn. „Open Innovation scheint bei den Unternehmen ein grosses Thema zu sein", meinte er. „Wir haben offene Türen eingerannt."
Neben Hirsig sind an Open Innovation Reto Aebersold im Bereich Software Developement (er arbeitet zurzeit noch für den Berner Software-Hersteller Puzzle ITC) und Mathias Ruch (Gründer von FaroTV und Miterfinder von „Joya rennt") beteiligt. Eine wissenschaftliche Begleitung durch die Universität Bern wird durch die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) des Bundes finanziert.
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