Interaktiver Spiegel soll Online-Einkauf erleichtern
Bis vor einigen Tagen konnte man bei Bloomingdale's in Manhattan den Prototyp eines interaktiven Spiegels testen. Wie die New York Times berichtet, wird dabei ein Käufer, während er vor einem körperhohen Hightech-Spiegel steht, gefilmt und die Bilder werden per Livestream ins Internet übertragen. Online-Zuschauer können dann Kommentare zur Kleiderprobe abgeben, die auf dem Spiegel angezeigt werden. Es können online sogar Kleidungsstücke ausgewählt werden, die dann als Hologramme auf dem Spiegel erscheinen. Bei Bloomingdale's konnten Kunden per Handy ihre Freunde anrufen und diese bitten, für Kommentare die Website zu besuchen. Ansonsten stellte sich Bloomingdale's Personal dafür zur Verfügung.
"Die Idee, sein ganzes soziales Netzwerk mitzunehmen, wenn man shoppen geht, ist ein Konzept, das jedes Kind begreift, das jeden Tag sein gesamtes soziales Netzwerk per Handy bei sich trägt", erklärt Tom Nicholson, Chief Executive von Iconnicholson, das die interaktiven Spiegel herstellt, gegenüber der New York Times.
Während des Tests bei Bloomingdale's zeigten sich die Kunden zwar interessiert am Spiegel, Freunde für Kommentare angerufen hat gemäss dem Zeitungsbericht allerdings kaum jemand.
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